Das Remote-Arbeitsmodell: Wie wir es umsetzen

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  • Gerrit Noppel
    Gerrit Noppel
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9-to-5 ist in Deutschland nach wie vor Standard. Wir bei Friendventure wollten es von Anfang an anders machen. Kreativität, Freiheit und Eigenverantwortung sollten im Vordergrund stehen. Unsere Idee: Wir bieten flexible Arbeitszeiten an, die zu jeder Lebenssituation passen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr im Blog!

Unser Arbeitszeit-Modell

Unser Arbeitszeit-Modell ist mittlerweile ein fester Baustein der Friendventure-Kultur. Niemand im Büro möchte es mehr missen. Denn das Modell bietet viele Freiheiten: Arbeitsort und Arbeitszeit können weitestgehend frei gewählt werden. Aber es bedeutet auch ein hohes Maß an Verantwortung:

  • Relevant ist die Arbeitszeit, die effektiv gearbeitet wird – der „produktive Output“, den jede Mitarbeiter:in leistet.
  • Alle arbeitsfernen Aktivitäten wie Zigarettenpausen, Surfen auf Instagram, die Buchung der Airbnb-Wohnung für die nächste Reise oder die Besprechung der letzten Partynacht mit den Kollegen gehören nicht dazu.
  • Über die restliche Zeit kann jede:r frei verfügen. Ob Mittagessen mit den Kollegen, Kaffeepause zwischendurch oder eben einfach früher Feierabend machen. Alles ist erlaubt, solange die getrackte Zeit effektiv genutzt wurde.
  • Unsere effektive Arbeitszeit erfassen wir mit dem Time-Tracking-Tool Harvest. Das geht kinderleicht und zeigt außerdem, wie lange wir an welchem Projekt gearbeitet haben.
Harvest-Tool
  • Für diejenigen, die von zu Hause oder von einem anderen Ort arbeiten, gelten selbstverständlich die gleichen Regeln.

Das mag logisch klingen. Warum allerdings legen wir uns nicht auf ein festgelegtes Arbeitsmodell fest? Hier sind unsere 6 Gründe:

1. Nur zufriedene Mitarbeiter:innen sind gute Mitarbeiter:innen

Der Erfolg einer Agentur steht und fällt mit ihren Mitarbeiter:innen. Nur zufriedene Mitarbeiter:innen erbringen die vollen 100 Prozent, die nötig sind, um unsere Kunden wirklich rundum glücklich zu machen.

Und zufrieden ist der, der genug Freizeit hat, um seinen Hobbys und Lebensträumen nachzugehen. Wir sind der Überzeugung, dass das bei einem starren Arbeitsmodell nicht umsetzbar ist – Wer darauf angewiesen ist, morgens und nachmittags in der Rush Hour zwischen Arbeitsplatz und zu Hause zu pendeln, verliert wertvoll Zeit, die er oder sie in Hobbys, Familie oder Freunde investieren könnte.

2. Gute Mitarbeiter:innen bleiben der Agentur erhalten

Das Thema Personalfluktuation steht eng in Verbindung mit Punkt 1, denn zufriedene Mitarbeiter:innen wechseln seltener den Job.

Ständige Mitarbeiterwechsel sind nicht unser Ding. Wir bauen auf ein langfristiges Arbeitsverhältnis durch eine angemessene Arbeitsbelastung und interessante Projekte.

Nicht umsonst sind unsere beiden Mitarbeitenden der ersten Stunde noch mit an Bord. Grüße an Anatol und Roman. 🙂

3. Der Krankenstand sinkt

Die Formel ist relativ einfach: Wer zu viel und zu lange arbeitet wird schneller krank. Das ist etwas simpel ausgedrückt, trifft aber im Kern zu. Weniger Arbeitsbelastung führt zu weniger Stress, was sich positiv auf alle Lebensbereiche auswirkt.

Ein ausgewogener Freizeitausgleich sorgt auch für psychische Gesundheit. Das gehört auch zu unserer unternehmerischen Verantwortung.

Im Krankheitsfall bauen wir keinen Druck auf, sondern lassen unsere Mitarbeiter:innen in Ruhe genesen.

4. Die Kreativität steigt

Gerade im Kreativbereich ist es wichtig, die Mitarbeiter:innen nicht mit zu starren Vorgaben zu drangsalieren. Auf Kommando kreativ sein, funktioniert eben nicht.

Wer nicht unter ständigem Druck steht, dem fällt die zündende Idee vielleicht gar nicht am Arbeitsplatz, sondern auch mal unter der Dusche ein.

Wir wollen unsere Mitarbeiter:innen dazu ermutigen, über den Tellerrand hinauszublicken. Kein starres Abarbeiten von Aufgaben, kein Verwalten, sondern neue Ideen einfach mal ausprobieren.

5. Mehr Flexibilität

Eine weitere Stärke unseres Arbeitszeit-Modells ist dessen Flexibilität: Bei uns kommen sowohl Langschläfer:innen als auch Frühaufsteher:innen auf ihre Kosten. Im Sommer etwas früher beginnen, um nach der Arbeit noch etwas Sonne zu tanken oder erst gegen Vormittag anfangen – beides kein Problem.

Diese Flexibilität ermöglicht es auch, Einkäufe zwischendurch zu erledigen oder das Kind vom Kindergarten abzuholen.

6. Es bleibt mehr Zeit für Teamevents

Schlauchende Arbeitswochen und danach noch ein Bierchen mit den Kollegen trinken? Kaum denkbar, denn die meisten Mitarbeiter:innen wollen dann möglichst schnell nach Hause.

Wir organisieren hingegen regelmäßig Teamevents und unternehmen auch mal was spontan nach der Arbeit. Ob gemeinsames Essen gehen, grillen oder der Besuch im Escape Room.

Eine ganz spezielle Teambuildingmaßnahme gibt es einmal pro Jahr: Das ganze Büro fährt eine Woche auf Workation, um an einem attraktiven Ort zusammen zu arbeiten & die Sonne zu genießen!

Wie ihr seht, geht es nicht darum, “weniger” zu arbeiten. Es geht eher um eine Einstellung, eine positive Haltung gegenüber dem Arbeitsleben, das einen Großteil unserer Lebenszeit in Anspruch nimmt. Und diese Zeit wollen wir bei Friendventure positiv, produktiv und gemeinsam nutzen!

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  • Über Gerrit Noppel

    Gerrit Noppel

    Gerrit brennt für Content Marketing und SEO. Leidenschaftlich gern schreibt er zu Themen wie New Work, Organisationsentwicklung und Marketing. Sein Interesse gilt außerdem der Europa- und Netzpolitik.

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