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Professionelle Websites: Was du dafür brauchst und warum Baukästen nicht dazugehören

02.08.2019·von Stephan zum Thema WordPress

Man findet sie an jeder Ecke: Plattformen, die dir kostenlos eine professionelle Website mit Hilfe eines Baukastens versprechen. Welche Gefahren hier lauern und wie du Nerven und Kosten bei deiner eigenen Website sparst, erfährst du in diesem Blogartikel!

Ein paar Klicks, null Kosten und fertig ist sie, die eigene Unternehmenswebsite. Das klingt so verlockend, dass immer mehr Unternehmen auf kostenlose Dienstleister wie Wix oder Jimdo zurückgreifen. Mit einem einfachen Baukasten-System kann man sich hier seine eigene Website zusammenzimmern. 

Aber Website-Baukästen bieten lediglich das Grundgerüst einer Website: ein Design-Theme, das keine tieferen Anpassungswünsche zulässt, eine eingeschränkte Auswahl an Seiten und ausschließlich vorprogrammierte Module, die ohne Profiwissen nicht anpassbar sind.

Für private Zwecke wie einen eigenen Blog sind solche Angebote tatsächlich ausreichend. Während ein Blog fast ausschließlich zur Veröffentlichung redaktioneller Texte dient, stellt eine Unternehmenswebsite das zentrale Kernstück der Corporate Identity dar.

 

Was musst du beim Erstellen deiner Website beachten?

Eine Unternehmenswebsite soll potenzielle Neukunden ansprechen und Bestandskunden binden. Sie muss die eigene Kompetenz untermauern und damit die Positionierung des Unternehmens in Abgrenzung zur Konkurrenz stärken.

Durch den rasanten technologischen Fortschritt ist der Anspruch an Webdesign und Webentwicklung in den letzten Jahren extrem gestiegen. User sind durch Google zunehmend daran gewöhnt, mehrere Produkte oder Dienstleister miteinander zu vergleichen und frei zwischen ihnen zu wählen. Wenn dein Webauftritt im Vergleich nicht punktet, ist der Interessent womöglich für immer weg und bei der Konkurrenz.

 

Webdesign

Ein individuelles Responsive Webdesign für alle Bildschirmgrößen ist zum Standard im Web geworden. Im Webdesign werden neben den offensichtlichen Markenbotschaften auch unterbewusste Botschaften vermittelt. Aber gerade das Unbewusste ist oftmals entscheidend für die Kaufentscheidung.

Font: Die Schrift muss sowohl zur Branche passen als auch gut lesbar sein. Sie ist eines von vielen Signalen, die zeigen, wofür das Unternehmen steht. Wenn auch auf unterbewusster Ebene wahrgenommen, muss sie zum Inhalt des Unternehmens passen. 

Eckige Fonts findet man zum Beispiel eher bei Autoherstellern. 

Runde Schriftarten kommen eher bei besonders emotionalen Websites zum Einsatz, zum Beispiel bei Kindergärten. Während eckige Schriftarten eher technisch wirken, sollen runde Schriftarten Verspieltheit und Kindlichkeit rüberbringen.

Bilder: Bilder sind neben Videos das Hauptmedium, um Emotionen zu transportieren. Der User muss sich angesprochen fühlen:

    • Kann er sich mit den Personen auf den Bildern identifizieren?
    • Wecken die Bilder positive, oder eben bewusst negative Emotionen? So werben Hilfsorganisationen häufig um Spenden, indem sie Kinder in Not und Armut zeigen, damit der User emotional in die Situation eingebunden wird.
    • Bieten sie einen erkennbaren Mehrwert zum geschriebenen Content?

Gute und professionelle Bilder sind hierfür unerlässlich. Sie verleihen der Website die nötige Authentizität und machen das Geschriebene erlebbar.

 

User Experience

Ob eine Website erfolgreich ist oder nicht, hängt vor allem vom Besuchererlebnis (User Experience) ab. Neben einem optisch ansprechenden Webdesign muss sich der User intuitiv auf der Website bewegen können. Je genauer du deine Besucher kennst, desto besser kannst du deine Website auf sie ausrichten. Hierbei helfen folgende Fragen:

  • Was genau will der User auf deiner Website? Möchte er sich lediglich informieren, einen Termin buchen oder ist er auf der Suche nach einem geeigneten Stellenangebot?
  • An welchem Punkt der Customer Journey befindet er sich? Ganz am Anfang in der Awareness-Phase oder bereits kurz vor dem Kaufabschluss? 
  • Wie informiert ist er und welche Infos benötigt er am dringendsten? Wie kannst du ihm diese gewünschten Informationen am schnellsten zugänglich machen?
  • Wie führst du ihn durch deine Website, sodass er reibungslos dahin gelangt, wo er hin möchte? Wo setzt du Call-to-Actions (CTAs) und wo verlinkst du wichtige Unterseiten in der Navigation? 
  • Wie schaffst du es, dass Interessenten zu Kunden konvertieren? Wie setzt du die User Experience gezielt ein, um die Conversion-Rate zu erhöhen?

Stellst du dir diese Fragen im Vorhinein nicht, läufst du Gefahr, dass der User frustriert abspringt. Noch bevor er dich und dein Angebot auch nur im Ansatz kennengelernt hat. Ein schnelles Abspringen von deiner Website ist ein fatales Zeichen für die Suchmaschine und ein großes Risiko für deinen Unternehmenserfolg.

Gleichzeitig muss deine Website auch bei potenziellen Bewerbern punkten. Stichpunkte der gewünschten Qualifikationen reichen nicht mehr aus, um gut ausgebildete Fachkräfte in dein Unternehmen zu ziehen. Bewerber der Generation Y und Z setzen ihren Schwerpunkt auf ein respektvolles Miteinander und den Glauben, etwas bewegen zu können. Diese Werte müssen authentisch und überzeugend auf deiner Website ersichtlich sein, um deine Unternehmensmarke nachhaltig zu stärken.

 

Technik

Ein ebenso wichtiger wie unterschätzter Faktor ist die technische Komponente einer Website. Die Möglichkeit, sämtlichen Content der Website einfach und eigenständig zu verwalten, ist für Unternehmen heutzutage ein Muss. Hierfür braucht es ein Content-Management-System (CMS). Wir arbeiten seit Jahren mit WordPress, sowie mit TYPO3. Für jede professionelle Website sind zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten essenziell:

  • Contentverwaltung von Texten und Bildern
  • Einfügen und Anpassung offener Jobstellen, z. B. per PDF und Vorschaubild
  • Einbettung von Kundenbewertungen
  • Anlegen oder Entfernen ganzer Seiten mit individuellem Aufbau

Auch in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) muss eine Unternehmenswebsite heute optimal aufgestellt sein. Eine Website kann optisch noch so ansprechend sein – findet man sie nicht, geht ihr Zweck verloren. Neben den passenden Keywords in den Überschriften (H1 bis H6), im Title und in der URL kommt es darauf an, dass die User-Intention perfekt erfüllt wird. Der User muss genau das finden, was er sucht, und damit zufrieden sein! 

Für die Suchmaschinenoptimierung nutzen wir das WordPress-Plugin Yoast-SEO

 

Warum ein Website-Baukasten nicht ausreicht

Viele Kunden kommen mit dem gleichen Hintergrund auf uns zu: Sie haben sich ihre eigene Unternehmenswebsite kostenlos mit einem Website-Baukasten erstellt und sind damit schnell an ihre Grenzen gestoßen. Sie möchten Inhalte selbst pflegen, Seiten neu und individuell aufbauen, ihr Unternehmen besser präsentieren und mehr Kunden gewinnen

Aber die genutzte Technik des Baukastens reicht hierfür nicht mehr ansatzweise aus. Gerade in umkämpften Märkten haben sie mit dem mangelhaften Technik-Framework oft das Nachsehen.

Ein Website-Baukasten ermöglicht es dir zwar schnell und mit minimalem Aufwand “aus dem Nichts” eine Website zu erstellen. Sobald aber erste Programmierkenntnisse für optische oder technische Anpassungen nötig sind, stehst du auf dem Schlauch. 

Das Problem: Baukästen wie der Visual Composer produzieren mit jedem Verschieben der Website-Elemente Code. Das schafft auf Dauer ein Code-Chaos, das selbst erfahrene Webentwickler nicht mehr durchdringen können. Die Seite gleicht irgendwann einem Flickenteppich, an dem Entwickler lediglich Fehlerkosmetik betreiben, ohne die gesamte Seite “retten” zu können…

Zudem wirst du auch mit Programmierkenntnissen einzelne Seiten nie individuell aufbauen können, da es nur vorgefertigte Standardmodule gibt. Deine individuellen Vorstellungen wirst du niemals komplett umsetzen können. Hier fehlen dem Website-Baukasten schlichtweg die Funktionen und die Flexibilität. 

Die nicht vorhandenen Kosten des Baukasten-Systems haben ihren Preis.

Viele unserer Kunden sind diesen steinigen Weg bereits gegangen. Sie haben versucht, sich technisches Wissen durch komplizierte Anleitungen im Web anzueignen, um endlich ihre eigenen Vorstellungen umsetzen zu können. Auf diesem Weg haben sie viel Zeit investiert, die sie nicht für ihr Kerngeschäft nutzen konnten. Mit einem Ergebnis, dass sie immer frustrierter werden und der Unternehmenserfolg ausbleibt.

 

Stressfrei zur eigenen professionellen Website

Es kommt immer wieder vor, dass Unternehmen nach dem Relaunch neue Lösungen und Extras benötigen, an die sie vorher nicht gedacht haben. Folgende Punkte sollen häufig ergänzt werden:

  • Weitere Landingpages (z. B. für weitere Themengebiete, Standorte etc.)
  • Webshop
  • Blog

Wir versuchen bereits in der Konzeptphase, alle möglichen Seitentypen und Website-Extras gemeinsam abzuklopfen und mit deinen Unternehmenszielen in Einklang zu bringen. Denn wir bauen keine Websites nach Schema F, sondern entwickeln ein individuell passendes Konzept zu deinem Unternehmensmodell. Zusammen lösen wir die dringendsten Probleme der User und sorgen für mehr Umsatz und glücklichere Kunden.

Auch wenn die tatsächlichen Kosten für eine professionelle Website im ersten Moment hoch erscheinen mögen, fährst du hiermit langfristig günstiger. Denn durch den steigenden Unternehmenserfolg eines Relaunchs kommen die Kosten wieder als Umsatz ins Unternehmen zurück. Außerdem sparst du Zeit und eine Menge Nerven, die du ansonsten in deine Website und in mögliche Problemlösungen investieren müsstest.

Gerne unterstützen wir dich bei deiner Website. Maßgeschneidert auf deine Bedürfnisse und deine Kunden. Ganz egal ob Startup, Mittelständler oder Konzern. Überzeuge dich selbst davon, was unsere Kunden über uns sagen. Wir freuen uns auf dich!

Über den Autor

Stephan liebt die Arbeit mit Menschen. Besonders brennt er für Themen wie New Work und Psychologie. Seine Kreativität lebt er sowohl über die Friendventure Social Media Kanäle als auch privat über verschiedene Projekte aus. Bei Fragen und Anregungen zum Blog kontaktiert ihn gerne per E-Mail: stephan@friendventure.de

Stephan Reichert Blog Autor

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